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Malteser Abtsteinach

Der Hitze vorbeugen: Trinktipps der Malteser für Senioren

26.07.2020
Erinnern Sie sich ans Trinken und stellen Sie an Orte, an denen Sie sich häufig aufhalten, ein Glas Wasser hin - wie zum Beispiel in die Leseecke. Foto: Malteser
Erinnern Sie sich ans Trinken und stellen Sie an Orte, an denen Sie sich häufig aufhalten, ein Glas Wasser hin - wie zum Beispiel in die Leseecke. Foto: Malteser

In der kommenden Woche erwarten wir die erste große Hitzewelle in diesem Sommer. Vor allem ältere Menschen sollten sich darauf vorbereiten, denn sie leiden am meisten unter hohen Temperaturen. „In den letzten beiden heißen Sommern, an denen die Temperaturen die 30-Grad-Marke überschritten haben, sind in unserer Hausnotrufzentrale über zehn Prozent mehr Notrufe eingegangen – dies erwarten wir auch in diesem Jahr“, sagt Peter Wegener, Leiter des Hausnotrufes der Malteser in Mainz.  

 

„Flüssigkeitsmangel ist ein häufiger Grund für Kreislaufprobleme“, sagt Wegener. Anzeichen hier sind Müdigkeit, ein trockener Mund, Schwindel, Konzentrationsschwierigkeiten oder gar Verwirrtheit. „Sie können auch folgenden Test durchfüh-ren: Kneifen Sie die Haut am Unterarm zusammen. Bleibt sie stehen, haben Sie zu wenig getrunken“, erläutert Peter Wegener. Senioren sollten täglich mindestens 1,5 Liter trinken. Bei großer Hitze steigt der Bedarf und ist individuell unterschiedlich. Besonders zu empfehlen sind Mineralwasser, ungezuckerte Kräuter- und Früchtetees sowie Obst- und Gemüsesäfte. Letztere sollten mit Wasser verdünnt werden. Auch Kaffee kann zur Flüssigkeitsbilanz hinzugerechnet werden. Bis zu vier Tassen am Tag sind in Ordnung. „Im Alter lässt das Durstgefühl nach und Seni-oren vergessen schlichtweg das Trinken“, weiß er und ergänzt: „Erinnern Sie sich daran: stellen Sie an Orten in der Wohnung, an denen Sie sich häufig aufhalten, ein Getränk hin. Auch wenn man früher gesagt hat, dass man beim Essen nicht trinkt: Trinken Sie etwas zu jeder Mahlzeit.“ Treten dennoch einmal Symptome wie Schwindel oder Verwirrtheit auf, sollten Senioren sich nicht scheuen, den Hausnot-rufknopf zu drücken oder den Arzt anzurufen.

 
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